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Der Hund im Versicherungsdschungel [Werbung]

Hallo meine Lieben!

Heute möchte ich euch ein, meiner Meinung nach, unglaublich wichtiges Thema vorstellen, nämlich die Hundeversicherung(en). Wie? So ein Hund braucht sogar eine Versicherung? Ja, absolut! Und welche es da gibt, dass könnt ihr heute hier erfahren! Und auch wenn euer Hund schon eine Versicherung hat empfehle ich euch den Beitrag, ich bin mir sicher ihr könnt noch etwas mitnehmen!

Die Info’s, die ihr hier erhaltet, sind übrigens nicht nur von mir – ich habe ein bisschen Untersützung bekommen und mit ein bisschen mit Franziska unterhalten, die bei der AGILA arbeitet. Ich durfte ihr einige Fragen stellen und ihre Antworten sind auch im Beitrag ersichtlich.

Welche Versicherungen gibt es?

Damit ihr den Artikel richtig versteht, solltet ihr wissen, dass es 3 verschiedene Versicherungen für Hunde gibt: Die Hundehalterhaftpflichtversicherung, die OP-Versicherung und die Krankenversicherung. Welche wofür ist erkläre ich noch im restlichen Verlauf 😉 .

Die Hundehalterhaftpflichtversicherung

Das ist die – meiner Meinung nach – wichtigste Versicherung. Das denkt auch Franziska, sie meint: „Die Hundehaftpflichtversicherung ist unabdingbar und daher auch in einigen Bundesländern bereits verpflichtend. Als Halter haftet man persönlich für alle Schäden, die der eigene Vierbeiner verursacht. Das kann enorm teuer werden, insbesondere wenn Personen verletzt werden.“ Und damit hat sie auch absolut recht! Und ja, tatsächlich, in einigen Bundesländern ist die Hundehaftpflicht auch pflicht. Ob dein Bundesland auch betroffen ist, kannst du hier nachsehen:

Quelle: AGILA Übersichtskarte ; Aufgerufen am: 18.04.2018

Hier in Bayern ist sie keine Pflicht, nur in einigen Ausnahmefällen. Trotzdem hatte ich für Toffee schon eine Versicherung abgeschlossen, da war er noch gar nicht bei mir. Warum? Ganz einfach: Gleich in der Nähe der Wohnung meiner Eltern liegt eine Hauptstraße, auf der auch sehr oft LKW’s entlangfahren. Jetzt stellt euch mal vor, Toffee nimmt reiß aus und rennt vor einen LKW: Der LKW hat einen Totalschaden, die Ware, die mehrere 100.000€ Wert ist ist kaputt und der Fahrer hat eine Gehirnerschütterung und muss ins Krankenhaus. Das ist unglaublich teuer. Oder kleiner gedacht, Toffee demoliert das neue Sofa einer Freundin. Auch das ist eine große finanzielle Belastung, vor allem als Studentin! Und jetzt stellt euch mal vor ihr habt eine Versicherung an eurer Seite, die in diesem Fall einspringt. Klingt gut, oder?

Daher zahle ich ca 50€ im Jahr um in einem solchen Fall abgesichert zu sein. Denn auch, wenn ich einfach jeden Monat Geld auf die Seite legen würde für einen Notfall: Eine Solche Belastung würde mich in den Ruin treiben.

Und um’s mit den Worten von Franziska auszudrücken: “ Eine Hundehaftpflichtversicherung sollte daher jeder Besitzer für seinen Hund abschließen, um im Fall der Fälle abgesichert zu sein.“

Krankenversicherungen im Vergleich – Reicht der OP-Schutz?

Eine Frage, die sich bestimmt jeder schon mal gestellt hat, oder? Ich mir auf jeden Fall!

Zum Glück hat die AGILA da eine Broschüre, in der auch dieses Thema aufgegriffen wird:

In der OP-Versicherung sind also keine Vorsorgemittel enthalten, auch der normale Routinecheck beim Tierarzt wird nicht abgedeckt. Anders ist das bei der Krankenversicherung, da ist alles abgedeckt, also ein richtig tolles Rundumpaket!

Was macht wann Sinn?

Noch so eine Frage, die ich mir schon oft gestellt habe. Franziska sagt dazu folgendes: „Wie der Name schon sagt, sind im OP-Kostenschutz nur die Kosten für Operationen des Vierbeiners (inkl. Nachbehandlung und Unterbringung in der Tierklinik) abgedeckt. Bei der kompletten Krankenversicherung werden bis auf wenige Ausnahmen alle tierärztlichen Leistungen übernommen […]. Ein reiner OP-Kostenschutz macht Sinn, wenn Halter sich nur für Notfälle, d.h. teure Operationen beim Tierarzt, absichern möchten oder sich auch einfach keinen höheren Monatsbeitrag leisten können, denn die OP-Versicherung ist natürlich etwas günstiger als die Vollversicherung. Der Rund-Um-Schutz gegen Tierarztkosten ist für Menschen gemacht, die sich gar keine Sorgen um etwaige Tierarztkosten machen möchten, quasi so, wie man es von seiner eigenen Krankenkasse kennt. Grundsätzlich sind beide Versicherungen empfehlenswert, wenn nicht die eigene Finanzlage über die Behandlung und Gesundheit des Vierbeiners entscheiden soll.  Wichtig ist: Die OP-Versicherung ist bei AGILA im Tierkrankenschutz, also in der Vollversicherung, bereits enthalten, man muss also nicht beides abschließen!“

So ein unschuldiger Blick, trotzdem kann er wirklich viel Anrichten!

Wozu eine Kranken- oder OP-Schutzversicherung?

Das ist noch so eine wichtige und oft gestellte Frage. Und ja, auch ich stelle sie mir regelmäßig. Denn ein Hund wie Toffee ist ein Traum: Ständig kränkelt er herrum. Grundsätzlich ist man mit so einer Versicherung immer auf der sicheren Seite, denn wenn der Hund plötzlich krank wird und teurere medizinische Versorgung braucht steht man nicht vor einem dicken Batzen Geld, nein, man hat jemanden an der Seite der sich kümmert.

Eine Krankenversicherung ist ziemlich teuer. Lohnt es sich nicht mehr, einfach jeden Monat einen gewissen Beitrag anzusparen? Denn wenn ich die Versicherung nicht benötige ist das Geld doch weg, oder?

Franziska sagt dazu folgendes: „Auch eine Tierversicherung ist eine Risikoversicherung, d.h. man schließt sie für den Fall der Fälle ab, hofft aber natürlich, dass nichts passiert. Das ist ähnlich bei unserer eigenen Krankenversicherung oder auch Hausrat, Privathaftpflicht oder Kfz-Versicherung, die man abschließt. Es gilt: Wir zahlen Versicherungsbeiträge und die gesunden Tiere unterstützen damit die kranken Tiere, Beiträge werden nicht zurückerstattet. Natürlich ist es auch möglich, stattdessen monatlich einen gewissen Betrag zu sparen. Da muss man sich als Tierhalter allerdings fragen: Tut man das wirklich, wenn es im eigenen Ermessen liegt? Kommt vielleicht doch häufiger etwas anderes dazwischen? Und die wichtigste Frage: Wie schnell kann man auf diese Art mehrere Tausend Euro ansparen, die eine Behandlung oder Operation des Vierbeiners kostet?

Als Beispiel: Ein Kreuzbandriss beim Hund kostet inklusive Diagnose, OP und Nachbehandlung rund 2.000 Euro. Wenn ich als Hundebesitzer nun ab Einzug des Welpen 50 Euro monatlich zurücklege, müsste ich also erst einmal 40 Monate (das sind mehr als drei Jahre) sparen, damit ich mir eine solche OP leisten kann. In den drei Jahren kommen zusätzlich noch Tierarztkosten für Vorsorgemaßnahmen, Allgemeinuntersuchungen und andere, kleine Wehwechen, die das gesparte Geld ebenfalls „auffressen“. Grundsätzlich gilt: Wer problemlos jederzeit genügend Geld zur Verfügung hat, um auch Tierarztkosten im vierstelligen Bereich zahlen zu können, der benötigt eher keine Krankenversicherung für seinen Liebling.“

Vor allem der Aspekt, dass es wirklich lange dauert ist eine Sache, die mich immer wieder zum Nachdenken bewegt, denn wenn Toffee eine wichtige OP jetzt braucht kann ich nicht warten, bis ich das Geld angespart habe, sondern brauche die Hilfe direkt.

Dank unserer Versicherung kann Toffee unbeschwert durch die Gegen hopsen, denn sollte etwas passieren bin ich nicht alleine!

Wo kann ich meinen Hund versichern?

Es gibt unzählige Möglichkeiten und Anbieter, bei denen man seinen Hund versichern kann. Also, Warum die AGILA?

Auch diese Frage habe ich Franziska gestellt, hier ihre Antwort: „Wir arbeiten sowohl im Tierkrankenschutz als auch im reinen OP-Kostenschutz mit sehr wenigen Ausschlüssen, was uns sicherlich vom Wettbewerb abhebt. Zudem ist unsere Bearbeitungszeit von acht Arbeitsstunden vom Eingang der Rechnung bis zur Auszahlung des Betrags einmalig unter den Anbietern. Die Rechnungseinreichung ist bei AGILA unkompliziert ohne spezielle Formulare möglich, unsere Leistungsgrenzen sind hoch oder wir zahlen sogar unbegrenzt.“

Klingt nicht schlecht, nicht wahr?

Fazit

Welche Versicherung für euch die Richtige ist müsst ihr definitiv selber entscheiden. Doch bei der Halterhaftpflichtversicherung gibt es für mich keine Diskussion: Die muss sein! Ich finde auch, sie sollte in ganz Deutschland pflicht sein, denn wenn was passiert ist es wirklich gut geschützt zu sein! Und diese gibt es für nur 78€ im Jahr bei der AGILA! Wirklich nicht zu viel, oder?  Mich persönlich überzeugt die AGILA, da sie sich nur auf Tierversicherungen spezialisiert hat. Auch die Unkompliziertheit ist ein großer Faktor, der absolut für die AGILA spricht ! Mehr über die Versicherungen der AGILA findest du hier.

Ich hoffe, ich konnte ein bisschen Licht in das Chaos bringen!

Habt ihr noch Fragen? Dann lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Habt noch einen tollen Abend,

 

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6 Kommentare

  • Reply Hannah

    Ein wirklich toller Artikel, Danke dafür! 🙂
    Besonders das Beispiel mit dem Kreuzbandriss verdeutlicht, dass es eben doch Fälle geben kann, die schnell teuer werden und für die nicht immer die Zeit bleibt, Geld anzusparen.

    23. April 2018 at 11:56
    • Reply nanamica

      Danke für dein Feedback!
      Ja das stimmt, in solchen Fällen ist eine Versicherung wirklich toll! Das geht nämlich meist schneller als gedacht

      23. April 2018 at 12:30
  • Reply The Pell-Mell Pack

    Hey Johanna, vielen Dank für diesen Vergleich.
    Wir haben selbst gerade eine Krankenversicherung abgeschlossen. Das ist bei zwei Hunden natürlich eine Stange Geld, aber gerade weil wir Probleme hätten zeitnah unbegrenzt hohe Summen aufzubringen macht das Knappsen im Monat für uns mehr Sinn.
    Und es sollte tatsächlich die KV sein, nicht nur der OP-Schutz.
    Beispiel von uns aus 2016: Unser damaliger Hunde kam mit Nierenversagen in die Klinik. 14 Tage Aufenthalt, Dialyse, aufwändige Diagnostik – aber kein Schnitt, kein Skalpell. Also hätte die OP Versicherung die rund 4.500 € nicht bezahlt. Im gleichen Jahr kam der Kater in die Klinik. Blasensteine, 1 Woche Aufenthalt, Blasenkatheter. Auch hier hätte eine OP Versicherung nicht gezahlt. Und ich sage Dir, an dem Kredit für die insgesamt 6.000 € für beide Tier zusammen haben wir eine Weile abbezahlt… 😉
    Haftpflichtversicherungen haben sie sowieso. Wie ich bei Facebook schon schrieb: Bei uns in Schleswig-Holstein musst Du einen Härtefallantrag stellen, um keine Haftpflichtversicherung haben zu müssen.
    Herzliche Grüße
    Stephie mit (den gut versicherten) Enki und Luna

    24. April 2018 at 15:25
    • Reply Johanna

      Hallo Stephie!

      Oh ja, dein Beispiel zeigt nochmal ganz deutlich, warum eine Krankenversicherung wirklich eine sehr gute Entscheidung ist! Danke für die zusätzliche Information über Schleswig-Holstein, dass ist wirklich ein Sonderfall, allerdings, wie ich finde, ein guter, denn so ist die Haftpflichversicherung doch verpflichtend!

      Liebe Grüße auch an deine Lieblinge,

      Johanna & Toffee ♥

      24. April 2018 at 15:41
  • Reply Doxa

    Liebe Johanna,

    Vielen Dank für deine tolle Übersicht und die Vergleiche. Ich liebe deine Artikel so sehr, denn auch wenn ich denke, ich wüsste schon alles, beweist du mir immer wieder das Gegenteil.

    Wir haben für beide Cavaliermädchen sowohl eine Haftpflicht- als auch eine Krankenversicherung abgeschlossen. Eine abgeschlossene Haftpflichtversicherung ist in NDS Pflicht, genau wie das Bestehen der Hundeführerscheinprüfungen und die Anmeldung beim Niedersächsischen Hunderegister.

    Vielen Dank nochmal für den tollen Artikel! 🙂

    Liebe Grüße,

    Doxa und die Cavaliermaedchen <3

    25. April 2018 at 18:03
  • Reply Agnes

    Wir haben damals echte Probleme gehabt, eine Hundehaftpflicht zu finden, weil unsere Hündin als „Listenhund“ geführt wird.

    7. Mai 2018 at 9:09
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