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Der Hund und die Zecke: Teil 1 [Werbung]

Hallöchen Popöchen!

Nur weil ich hier gerade im Urlaub bei den Cavaliermädchen bin heißt das nicht, dass es keinen Blogbeitrag von uns gibt! Den gibt es nämlich trotzdem!

Und es geht heute mal wieder um ein ziemlich ernstes Thema: Zecken.

Ich denke keiner von euch findet die kleinen Biester wirklich angenehm, oder?

Zum Glück gibt es aber allerlei Mittel, die man zur Abwehr einsetzen kann und ein paar davon möchte ich euch heute vorstellen, also los geht’s!

Warum sind Zecken so gefährlich?

Ganz einfach: Zecken können, wie auch einige Stechmücken gefährliche Krankheiten übertragen. Die bekanntesten sind FSME und Borreliose. Eine Woche nach dem Biss treten meist die ersten Verhaltensänderungen auf und dann heißt es schnell sein: Manchmal kann der Tierarzt helfen und wenn die Krankheit nur schwach ist kann der Hund tatsächlich wieder genesen. Leider kann das auch ganz anders aussehen, denn die meisten Hunde müssen nach wenigen Tagen eingeschläfert werden.

 

Tipp: Zecken am besten eine Woche lang einfrieren, im Zweifelsfall kann der Tierarzt nämlich feststellen, ob die Zecke Überträger für eine der Krankheiten ist oder nicht.

 

Funfakt: Habt ihr gewusst, dass man Menschen gegen FSME impfen lassen kann aber nicht gegen Borreliose? Und das man Hunde gegen Borreliose impfen lassen kann, aber nicht gegen FSME?

Hier im hohen Graß verstecken sich die Zecken am liebsten!

Was kann man auf natürliche Weiße tun?

Kokosöl

Das Allheilmittel schlechthin! Und ja, es soll tatsächlich auch gegen Zecken helfen. Viele schwören darauf, dass sie ihren Hund nur einschmieren müssen und keine einzige Zecke mehr da ist! Problematisch ist das ganze allerdings bei Hunderassen wie dem Havaneser: Sein Fell sieht nämlich einfach nur super fettig danach aus.

Manchen hilft es auch, das Kokosöl jeden Tag ins Futter zu geben (wir geben 3x die Woche einen Teelöffel) und auch wenn das vielleicht nicht gegen Zecken hilft wird es bei uns immer wieder Kokosöl im Futter geben, denn Toffee’s Fell glänzt dadurch sooooooo schön!

Also: Kokosöl kann helfen, muss aber nicht, es gibt nämlich keine Wissenschaftliche Bestätigung für die Wirksamkeit gegen Zecken.

Das hier ist unser Kokosöl

Schwarzkümmelöl

Dem Schwarzkümmelöl wird das selbe nachgesagt wie auch dem Kokosöl: Einfach ins Futter geben und zack, keine Zecken mehr!

Der Hund gibt dadurch nämlich einen Geruch ab, den Zecken ganz schlimm finden und so lassen sie den Vierbeiner in Ruhe.

Auch hier gilt: Es gibt keine offizielle Bestätigung, viele schwören aber darauf.

 

EM Keramik

EM Keramik finde ich persönlich total spannend! Denn anders als bei den Ölen gibt der Hund keinen Geruch ab, den Zecken ekelig finden, oh nein!

So sieht unser Beitrag aus

In den Keramikpipes leben Mikroorganismen, die die Zecken absrecken sollen. Wie? Ich hab absolut keine Ahnung! Und ich habe es auch wirklich bis heute nicht verstanden. Aber hey, solange es funktioniert ist das auch nicht so wichtig, oder? Jedoch muss auch hier beachtet werden, dass es keinen offiziellen Nachweis für die Wirksamkeit gibt!

Wir durften übrigens schonmal ein EM Keramik Halsband testen! Den Beitrag darüber gibt’s hier.

Bernsteinketten

Also, natürliche Mittel sind ja so ne Sache: Da sie keine nachgewiesene Wirksamkeit haben, ist es ja nicht sicher, ob sie denn helfen. Aber bei den meisten Sachen kann man sich ja wirklich erklären warum.

Nicht so bei der Bernsteinkette.

Ich habe sie hier tatsächlich nur aufgeführt, weil viele darauf schwören, für mich ist das nun aber wirklich nur Hokus Pokus. Sorry.

Es gibt hier nämlich keinen Geruch oder Mikroorganismen oder sonst was, weswegen die Zecke nicht auf den Hund kriechen sollte, denn hey, ganz ehrlich, ich kann mir nicht vorstellen das da eine Zecke steht und sich denkt: „Oh nein! Bernstein! Weiche von mir du Schufft! Diesen Hund will ich nicht beißen!“ (Außer Zecken sind die neuen Vampire und Bernstein ist ein Kruzifix, dann nehme ich alles wieder zurück!)

Letzte Rettung: Die Chemiekeule

Vorweg: Chemie heißt nicht immer Bravecto!

Es gibt, natürlich, auch ziemlich viele chemische Mittel zum Zeckenschutz. Diese sind allerdings sehr in Verruf geraten, da sie Nervengift enthalten und dieses auch das Nervensystem des Hundes angreifen können. Bravecto spaltet die Hundegemeinde, denn wie das immer so ist schwören einige darauf, andere haben schon ihren Hund durch das Mittel verloren und möchten den Rest der Hundebesitzer einfach vor dieser Erfahrung bewahren.

Auch im Wald muss man sich vor den Zeck hüten

Grundsätzlich gibt es drei Arten von chemischen Mitteln:

Tabletten

Die wohl umstrittenste Variante der Chemiekeulen, da der Hund so das Nervengift direkt aufnimmt und so durch seine Hautporen abgibt.

Spot On

Das Spot On wird zwischen Nacken und Rute des Hundes getropft und verteilt sich dann über dem ganzen Hund. Nachteil: Viele der Mittel verlieren ihre Wirkung nach dem Baden und/oder der Hund darf nach dem Auftragen einige Tage nicht schwimmen gehen, was vor allem im Sommer echt schwierig ist.

Halsband

Einige Zeckenmittel werden auch um den Hals getragen. Problem: Die Halsbänder riechen oft stark und der Hund kann diesen Fremdgeruch nicht einfach wieder ablegen, was oft zu verändertem Verhalten führt. Toffee & ich hatten das auch mal getestet, was damit endete, dass der Frechdachs total Apathisch wurde und richtig ausgeflippt ist, bis ich ihm das Halsband wieder entfernt habe. Tatsächlich hatte ich, nachdem ich das Halsband abgenommen habe, auf der kompletten Hand Ausschlag.

Übrigens: Zecken sind ziemlich resistent! Es hilft nicht sie einfach die Toilette runter zu spülen oder einzufrieren, das tötet sie nämlich nicht. Auch das zertreten ist wirklich schwierig. Am sichersten ist es tatsächlich sie zu verbrennen (Ich weiß, das ist echt grausam) oder wirklich darauf zu achten, dass man sie richtig zertreten hat.

Bei uns im Test

Ja, auch der Frechdachs wird von Zecken heimgesucht und wir müssen leider handeln. Letztes Jahr haben wir zusätzlich zum Kokosöl und dem EM Keramik Halsband noch Advantix benutzt. Ja, ich weiß, Chemie, nur leider wohnen wir in einer Zeckenhochburg und all die natürlichen Mittel haben nichts genutzt.

Trotz allem suchen auch wir nach anderen Möglichkeiten, damit diese Biester nicht mal auf die Idee kommen auf Toffee zu kriechen! Auf der Interzoo (Der Beitrag dazu haben wir einige tolle Produkte entdeckt, die wir aktuell testen!

Formel Z

Formel Z ist ein natürliches Mittel auf Hefebasis, dass Zecken davon abhalten soll auf den Hund zu kriechen. Außerdem macht es das Fell schön und hey, wer sagt nein zu tollem Fell?

Tickless

Auch Tickless hat ein spannendes Konzept: Durch Töne in ultra hohen Frequenzen werden die Zecken paralysiert und fallen vom Hund ab, einfach so! Genial oder?

Ihr seht also, es gibt sehr viele Möglichkeiten, was man so gegen diese Plagegeister einsetzen kann. Natürliche Mittel können auf jeden Fall helfen, leider tun sie das bei uns nicht, wer aber noch einen Tipp hat, immer her damit!

 

Habt noch einen tollen Abend und einen schönen Feiertag morgen,

 

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1 Kommentar

  • Reply 5 chemiefreie Möglichkeiten euren Hund vor Zecken zu schützen Werbung – Undercover Labrador

    […] Ihr habt Immer noch nicht genug, na dann rann an den Speck Toffee der Frechdachs erklärt auch auch noch den […]

    26. Juni 2018 at 20:43
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