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Der Hund und die Zecke: Teil 2 [Werbung]

Hallo ihr lieben!

Na, genießt ihr den Sommer mit all seinen Vorzügen?

Ich hoffe durch den letzten Beitrag über die Zeckenprävention bleiben euch diese lässtigen Biester vom Hals!

Nein? Tun sie nicht? Ihr habt trotzdem welche entdeckt, die euren Hund gebissen haben?

Ich kenne das, wirklich. Und ich hasse das Entfernen von Zecken, da ich’s so schwierig finde. Aber zum Glück gibt es ja einige an Helfern, die uns das Entfernen erleichtern sollen. AGILA war so freundlich und hat mir alle möglichen Helferchen kostenlos zur Verfügung gestellt!

Welche es gibt und meinen persönlichen Favoriten gibt’s jetzt hier:

Wie sollten Zecken entfernt werden?

Das ist die Sache, dir mir immer am meisten Kopfzerbrechen bereitet hat! Anfangs mussten das auch meine Mutter oder das Teilzeitherrchen machen, bis ich mich da wirklich selber dran getraut habe (Damals hatte ich aber auch noch kein einziges Helferchen!), jetzt wo ich alleine Wohne bleibt mir gar keine andere Wahl als die Zecken selbst zu entfernen.

Der Mythos: Zecken drehend entfernen, das geht am leichtesten…

… ist leider falsch! Denn durch das Drehen wird der Zecke tatsächlich schlecht und sie erbricht sich (Ja, ich weiß, suuuuper ekelig!), wodurch noch mehr Krankheitserreger im Hund landen. Auch darf sie am besten nicht gequetscht werden, denn auch so landen noch mehr Bakterien im Hund.

Tatsächlich sollte man die Zecke am besten möglichst gerade herausziehen, da das am rikisoärmsten ist. Wie ihr danach mit der Zecke umgehen solltet hab ich euch schon im letzten Beitrag beschrieben.

Welche Helfer gibt es?

Hannah von AGILA hat uns eine ganze Auswahl an Tools zugeschickt! Hier könnt ihr sie alle sehen:

Im Test bei uns: Zeckenroller, Zeckenschlinge, Zeckenstift, Zeckenkarte & Zeckenzange

Der Stick

Der Stick war tatsächlich das erste Zeckenwerkzeug, welches wir besessen haben und er hat uns letztes Jahr eigentlich ganz gut geholfen. Eigentlich. Denn uneigentlich auch nicht. Ich war oft sogar wirklich enttäuscht, da ich die Zecken einfach nicht damit fassen konnte und ich abgerutscht bin. Das Teilzeitherrchen konnte schon eher damit umgehen, er hat das ganz einfach geschafft, ich leider nicht.

So sieht der Stift aus

Die Schlinge

Die Schlinge habe ich ganz neu entdeckt, die kannte ich vorher so noch gar nicht! Mit der dünnen Schlinge wird die Zecke „eingefangen“. Dann wird diese zugezogen und man kann die Zecke ganz einfach rausziehen! Das war wirklich etwas ganz Neues für mich und ich habe mich auch echt gefreut sie testen zu dürfen! Anfangs hatte ich ja Angst, dass das Band reißen würde, bisher ist allerdings noch nichts passiert!

Die Karte

Die Karte kannte ich schon in der Anwendung am Menschen, in unserer Apotheke zum Beispiel steht jedes Jahr an jeder Kasse je ein Aufsteller damit. Sie ist ja aber auch wirklich praktisch: Durch das Kreditkartenformat steckt man sie direkt in den Geldbeutel und hat sie so immer dabei! Gut, die meisten anderen Utensilien sind jetzt auch nicht so groß/unförmig, als dass man sie nicht mitnehmen könnte, trotzdem finde ich dieses „Im Geldbeutel haben“ einfach praktischer! Die Karte funktioniert ähnlich wie die Zange: Da ist ein Schlitz, in den man die Zecke reinschiebt und dann durch eine Hebelbewegung einfach rausziehen kann, fertig!

Der Roller

Den Roller kannte ich auch nicht und ja, deshalb wollte ich ihn unbedingt ausprobieren! Im ersten Moment hat er mich persönlich ja an einen Korrekturroller erinnert, jedoch kommt dort kein weißer Streifen raus, sondern die Zecke wird eingesammelt und im Inneren des Werkzeuges aufbewahrt. So muss man sich keine Sorge machen, dass die Zecken einfach wegkrabbeln könnten und man sie nicht mehr wiederfindet.

Die Zange

Und zu guter Letzt noch etwas, dass ich vorher nicht benutzt habe: Die Zeckenzange (Auch Zeckenhaken genannt)! Von ihr habe ich allerdings in letztes Zeit am meisten gelesen und so wollte ich auch sie ausprobieren! Die Funktionsweise ist wieder die selbe: Zange unter den Hund schieben und per Hebelbewegung rausziehen. Ich finde das System einfach so schön leicht und finde die Zange einfach toll!

Hilfe! Ich habe eine Zecke entfernt und der Kopf ist stecken geblieben!

Zu aller erst: Ruhe bewahren! Das ist halb so schlimm! meist wird die Stelle war etwas rot, allerdings fällt der Kopf von alleine ab, der Hundekörper stößt diesen nämlich ab. Es besteht wirklich keine Gefahr! Sobald ihr aber Verhaltensveränderungen bei eurem Hund feststellt oder die Stelle wirklich nicht mehr gut aussieht: Ab zum Tierarzt! Lieber einmal zu viel als zuwenig!

Unser Favorit:

Ganz klar: Die Zeckenzange! Mit der Zange fiel es uns am leichtesten, die bösen Biester zu entfernen! Aber auch die Schlinge fanden wir super, denn wenn die Zecke zu nah am Körper war und die Zange nicht mehr unter die Zecke gepasst hat kam sie zum Einsatz und hat uns wirklich geholfen. Die Karte finde ich persönlich beim Menschen praktischer, durch das viele Fell war der Einsatz sehr schwer. Der Stick ist zwar an und für sich auch nicht schlecht, allerdings hatte ich immer das Gefühl, dass ich die Zecke anfangs zerdrücke, was ja nicht gerade hilfreich ist. Der Roller ist praktisch, um krabbelnde Zecken aufzusammeln, jedoch auch nur, wenn diese nicht mehr auf dem Hund sind.

Fazit:

Im Endeffekt muss jeder seinen eigenen Favoriten finden, denn nicht jeder kommt mit jedem Hilfsmittel gleich gut klar. Wir haben – für uns – einen klaren Gewinner gefunden und sind wirklich glücklich darüber, dass AGILA uns die Chance gegeben hat, all‘ diese Tools zu testen!

Übrigens!

Auf unserer Facebookseite findest du auch noch ein tolles Gewinnspiel, bei dem du eine tolle Anti-Zecken-Box mit allerlei nützlichen Werkzeugen gewinnen kannst! Hier kommst du direkt zum Beitrag!

So, ich hoffe, ihr konntet euch nun ein Bild davon machen, welche Zeckentools auf dem Markt sind und welche wann für was am besten geeignet sind!

Bleibt schön zeckenfrei,

 

 

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3 Kommentare

  • Reply Isabella

    Ich wusste nicht, dass es so viele unterschiedliche Hilfsmittel gibt – bisher kannte ich nur eine Metall-Zange (wohl ähnlich eurem Stick) und so etwas wie das, was Du Zange nennsts und ich Haken.
    Die Dinger sind bei uns für Notfälle auch vorhanden – aber ich muss gestehen, ich nutze meistens die Finger. Der Vorteil ist, die habe ich immer mit und es geht viel schneller. Aber ich weiß auch, dass nicht jeder das kann – mein Mann auch nicht. Aber ich fand es immer total schwierig – bei langhaarigen Hunden – erst die Zecke zu finden, dann das Fell wegzuschieben, die Hundenase des Zweithundes, das richtige Gerät zu greifne und dabei nicht zu verrutschen. So fühle ich das Vieh beim Streicheln und mit einem beherzten Ruck ist es auch schon weg. In den vielen Jahren mit Hunden bin ich da aber doch sehr pragmatisch geworden 🙂
    Aber ich finde es gut, mal zu erfahren was es noch so alles für Möglichkeiten gibt.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

    11. Juni 2018 at 10:35
    • Reply Johanna

      Liebe Isabella,

      Faszinierend, nicht? Ich habe auch erst bei der Recherche für den Beitrag erfahren, dass es gar so viele Werkzeuge sind! Respekt, dass du die Biester einfach so mit der Hand entfernen kannst! Das schaffe ich leider nicht, da ekelt es mich doch zu sehr davor! Ja das stimmt, Langhaarrassen sind wirklich immer eine Nummer für sich!
      Ganz liebe Grüße,

      Toffee & Frauchen ♥

      11. Juni 2018 at 10:40
  • Reply Maier Siegfried

    Hallo,
    musste gerade lächeln als in Facebook diesen Beitrag entdeckte.
    Habe gerade Max meinem Appenzeller-Mix eine vollgesaugte Zecke
    am Hals entfernt.
    Ich bevorzuge die alltbewährte Methode mit den Fingern.
    Zum Glück hält Max imer still.
    Zudem wird er immer nach dem Spaziergang kombiniert mit
    Streicheln und Kraulen nach Zecken untersucht.
    Grüsse aus dem Allgäu

    13. Juni 2018 at 16:50
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