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Allgemein, Gedanken, Rückblick

Ein Lebenszeichen

Hallo ihr Lieben ♥

Ganze fünf Monate ist es her, dass ihr den letzten Blogbeitrag von uns lesen durftet! Die Zeit war verrückt – Covid-19 hatte uns alle in den Händen und auch heute ist Normalität eine Seltenheit. Ich bin mir sicher auch bei euch hat sich in den letzten Monaten viel getan, weswegen ich nun die Chance ergreifen wollte und euch ein kleines Update geben wollte, was bei uns so geschehen ist und wo wir aktuell stehen.

Viel Spaß beim lesen ♥

Der Hund

Dem Hund gehts gut. Der ist fit und von allem begeistert was er tut. Wir nicht.

Letztes Jahr haben wir Toffee kastrieren lassen und seit dem hat er eine Leinenaggression entwickelt. Über die letzten Monate wurde diese immer schlimmer. Über die letzten Monate haben wir uns also eine Online Hundeschule gesucht und versucht so die Probleme zu lösen, leider ohne Erfolg. Daher sind wir aktuell auf der Suche nach einer guten Hundeschule bei uns in der Region, welche uns bei diesem Problem helfen kann. Da mein letztes Semester komplett online stattfand genoss Toffee den Luxus das immer jemand daheim war und ich glaube sobald ich wieder so wirklich in die Uni muss (mehr dazu weiter unten) sollten wir das Alleinebleiben dringend nochmal üben, ich glaube nämlich er hat es verlernt!

Das Wohnen

Eine Woche bevor die Schulen in Bayen geschlossen wurden in das (damals noch) Teilzeitherrchen bei uns eingezogen. Ich sollte drei Wochen Praktikum absolvieren und wusste vorher nicht wie mein Stundenplan war, da ich auch recht lang fahren musste habe ich mit mindestens sieben Stunden am Tag gerechnet, an denen ich nicht daheim sein würde. Dies ist natürlich viel zu lang, weswegen sich das Teilzeitherrchen sich dazu bereit erklärt hat bei uns vorrübergehend einzuziehen.

Und dann kam Corona, dann kam der „Lockdown“.

Keine Woche später (Samstag war der Einzug) kam am Freitag die Meldung, dass die Schulen geschlossen werden in Bayern. Zu diesem Zeitpunkt saß ich selber in der Schule und ich kann euch sagen, dieser Tag war für mich wirklich traumatisch. Sobald die Meldung offiziell wurde und die Rektorin die Kinder informierte wurde es wirklich, wirklich still in der Schule. So still, wie eine Grundschule nie werden sollte. Man hat den Kindern die Angst wirklich angemerkt. Viertklässler kamen auf mich zu, fragten, was nun mit dem Übertritt werden sollte, es fehlen ja noch Noten. Manche Kinder haben tatsächlich vor Angst geweint. Wir mussten also die Kinder beruhigen, der Lehrkraft zur Seite stehen und alles kopieren was wir nur finden konnten. Die Schultaschen wurden komplett voll mit Büchern gestopft und als dann alle Kinder weg waren war die Schule verlassen und leergeräumt, als hätte man sich für einen Krieg vorbereitet.

Diese Geschehnisse haben mich so sehr aufgewühlt, dass ich mir erstmal ein paar Minuten im Auto Zeit nehmen musste um mich zu Sammeln. Ja, auch ich hatte wirklich Angst bekommen.

Glücklicherweise war das Herrchen da und wollte die erste Zeit während ja wirklich alles abgeriegelt war mit mir verbringen.

Natürlich hätte ich auch zu meinen Eltern gehen können, allerdings hatte ich in der Schule so viel Kontakt zu Kindern dass ich Angst hatte vielleicht zu erkranken (Spoileralarm: Ich wurde Krank und auch ohne Test damals bin ich mir recht sicher, dass ich Corona hatte) oder die Krankheit zu übertragen, weswegen ich lieber nicht nach Hause ging, immerhin sind meine beiden Elternteile Risikopatienten.

Während dem „Lockdown“ also waren das Teilzeitherrchen und ich permanent zusammen und haben recht schnell bemerkt, dass es doch ganz gut klappt mit uns dreien in einer Wohnung, weswegen wir dann beschlossen haben, aus dem vorrübergehend ein permanent zu machen und so wohnt das Herrchen noch immer bei uns ♥

Die Uni

Letztes Semester war ein reines Onlinesemester, es fanden also keinerlei Präsenzveranstaltungen statt. Während sich viele darüber beschweren muss ich ehrlich sagen: Mir hätte nichts besseres passieren können! Ich bin daheim viel produktiver als in der Uni was sich auch klar in meinen Noten gespiegelt hat, denn so gut wie dieses Semester war ich noch nie in der Uni!

Daher bin ich recht froh, dass nächstes Semester wohl auch überwiegend daheim stattfinden soll, ich hoffe ja, dass es komplett online stattfinden wird!

Die Zukunft

Die Zukunft ist ungewiss – dieser Satz könnte aktuell nicht besser passen. Ich bin mir wirklich unsicher, wie diese unsere Zukunft aussehen soll. Ich kann mir kaum vorstellen, dass wir in naher Zukunft (oder überhaupt) wieder so leben werden wie vor dieser Pandemie, ich werde es sicher nicht können. Ja, es ging Leichtigkeit im Alltag verloren, ersetzt wurde sie (jedenfalls bei mir) durch Vorsicht, Angespanntheit. Ich bin sehr gespannt wann wir wieder zurück in die Normalität können, ich glaube nicht das es jemals wieder so werden wird wie davor.

Ich hoffe für uns persönlich einfach, dass das Zusammenleben vom Herrchen und mir harmonisch bleibt, die Uni weiterhin toll ist und wir die Leinenagression vom Frechdachs unter Kontrolle bekommen.

So, nun habt ihr definitiv einen Überblick erhalten! Ich hoffe ihr habt die letzten Monate auch gut überstanden und bei euch ist alles okay ♥ Ab jetzt erwarten euch auch wieder mehrere Blogbeiträge, also seid gespannt!

Habt einen tollen Abend ♥

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