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Gedanken

Schnauze voll vom Hund!

Achtung: Dieser Beitrag ist absolut ├╝berspitzt formuliert! Bitte nicht alles gar so ernst nehmen! ­čśë

Nat├╝rlich liebe ich meinen Toffee und bereue nicht eine Sekunde ihn zu haben! Er soll aber vor allem aufzeigen, dass das Leben mit Hund nicht gar so einfach ist, wie es vielleicht scheinen mag!
Hall├Âchen ihr Lieben!
Ich m├Âchte mich heute mal mit einem Thema befassen, ├╝ber das nicht oft geredet wird und wenn, dass hinter vorgehaltener Hand. Denn manchmal, da hab ich einfach die Schnauze voll, undzwar von Toffee. So richtig, so sehr, dass ich ihn gerne abgeben w├╝rde und nie mehr zur├╝ck kommen will. Nat├╝rlich w├╝rde ich das nie tun, aber er nervt schon manchmal.Versteht mich nicht falsch, ich liebe meinen Frechdachs, aber manchmal, da f├╝hle ich mich ziemlich eingeschr├Ąnkt. Und das macht mich dann wirklich traurig und auch ein bisschen sauer. Denn ja, ich wollte einen Hund und ja, ich wusste, dass ich dadurch eingeschr├Ąnkt sein werde. Aber das es manchmal doch so sehr ist dachte ich nicht.

Wenn sich meine Komilitonen verabreden spontan nach der letzten Vorlesung noch in eine Bar zu gehen kann ich nicht mit. Wie denn auch? Ich muss heim, der Kleine braucht sein essen und wir m├╝ssen Gassi gehen. Au├čerdem war er schon so viele Stunden alleine, ich kann und m├Âchte ihn nicht noch l├Ąnger alleine lassen. In die Disco geht dann nat├╝rlich auch nicht, wer wei├č wie lange ich da weg bin. Ihn immer zu meinen Eltern bringen klappt nicht, da muss ich ja insgesamt nochmal 2h fahren und verbrauche daf├╝r meinen halben Tank, das ist es mir im Endeffekt nicht wert.
Es gibt hier leider keine Hundepension, deshalb kann ich ihn auch nicht mal abgeben. Mein Leben ist verplanter als zuvor (Das hab ich euch hier schon mal erkl├Ąrt), Spontanit├Ąt ist da schwierig. Auch eine sch├Âne Shoppingrunde mit Freundinnen hab ich schon lange nicht mehr gemacht. Warum? Manchmal darf der Hund nicht mit in den Laden, meist ist es aber so, dass er einfach nicht die Ruhe hat so das ich mal st├Âbern k├Ânnte.

In ruhe einkaufen? Lang ist’s her. Schnell in den Laden rein, die Liste abarbeiten (Seht ihr, da sind wieder die Listen) und dann ab ins Auto, der Frechdachs wartet. Hundefutter finde ich absolut ekelhaft. Trockenfutter will er nicht fressen und ich auch nicht f├╝ttern, ist ja so ungesund. Nassfutter stinkt und ist auch nicht gesund. Seit einiger Zeit barfen wir jetzt. Ja, das stinkt auch! Und das portionieren ist absolut ekelhaft! Aber der Hund braucht ja eine artgerechte Ern├Ąhrung.

Fr├╝her hab ichs geliebt schwimmen zu gehen. Wenn, dann aber auch 4-6 Stunden. So lange kann der Frechdachs noch nicht alleine bleiben. Gut, wenn ich schwimmen gehe, dann bei meinen Eltern, da gibt es direkt eine Hundepension. Aber 25ÔéČ f├╝r einen Tag? Das kann ich mir absolut nicht leisten. Wenn man auch bedenkt wie teuer der Schwimmbadeintritt ist kommt da ein gutes S├╝mmchen zusammen.

Auch spontan verreisen geht einfach nicht. Was passiert mit Toffee? Wer kann auf ihn aufpassen? Pension f├╝r einen Kurztripp kann ich mir wirklich nicht leisten, da ist sein Pensionsaufenthalt teurer als mein Urlaub. Also muss der Hund mit. Na das war’s dann aber auch mit nem entspannten Strandurlaub. Oder eine Reise nach Amerika, geht nicht, der Hund soll ja nicht so lange im Frachtraum bleiben, will ich ihm ja auch nicht antun.

Der Umzug war die H├Âlle, bessergesagt die Wohnungssuche. Eine Wohnung mit Hund zu finden? Unm├Âglich. So anstrengend, das ist nicht normal. Und dann, in den besten Wohnungen ist nat├╝rlich kein Hund erlaubt. Na klar.

Und das Training. Frust pur. ├ťber ein Jahr arbeiten wir jetzt am R├╝ckruf und er sitzt noch immer nicht richtig. Da seh ich manchmal einfach schwarz. Die Leinenf├╝hrigkeit l├Ąsst auch noch zu w├╝nschen ├╝brig. Ein echtes Desaster.

Ganz ehrlich, wer von euch geht gerne Gassi? Oh damit meine ich nicht die sch├Ânen Runden, sondern um 2 Uhr nachts im str├Âmenden Regen raus zu gehen, da der Herr nochmal aufs T├Âpfchen muss. Grunds├Ątzlich kann mir keiner erz├Ąhlen, dass er wirklich super gerne 3 mal am Tag Ewigkeiten drau├čen rumrennt, das glaube ich niemandem.

Und mein Auto! Fr├╝her so unglaublich sauber und jetzt eine Matschpf├╝tze! Ich m├╝sste eigentlich jeden 2. Tag damit verbringen mein Auto komplett zu putzen! Immerhin ist es auch von au├čen so dreckig, der Hund geht ja so gerne in den Wald und da muss man mit dem Auto hin.

Und gerade, w├Ąhrend ich diesen Beitrag schreibe, liegt der Frechdachs neben mir. Er schnarcht so laut das ich bald Kopfschmerzen bekomme, trotzdem ist das dass s├╝├česte Schnarchen auf der ganzen Welt. Und wenn er mich dann mit seinen gro├čen, treuen Augen anschaut dann wird der ├ärger immer geringer, bis er am Ende verpufft und ich ihn wieder so sehr liebe wie zuvor. Denn er ist zwar ein riesiger Teil meiner Welt, ich bin aber alles was er hat. Seine Welt. Und egal wie sehr er mich manchmal frustet und wie gerne ich ihn auf den Mond schie├čen will, Morgen ist ein neuer Tag. Und ich freue mich von ganzen Herzen den Tag wieder mit ihm verbringen zu d├╝rfen, denn er ist mein Traum, der in Erf├╝llung gegangen ist und den ich nie nie nie nie nie mehr missen! ÔÖą

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8 Kommentare

  • Reply Cavaliermaedchen

    Liebe Johanna,

    Deine Punkte sind durchaus nachvollziehbar und zu einem gewissen Punkt geht es mir genau so. Aber ich bin hier nie auf mich allein gestellt, weil ich tolle Freunde habe, die die M├Ądels gerne nehmen. Als wir im Oktober in Rom waren, habe ich 4h Fahrzeit – einfache Strecke – auf mich genommen, um sie zu einer Person zu bringen, der ich ├╝ber alle Ma├čen vertraue. Auch f├╝r Hayleys Unterbringung sind wir jeweils eine Stunde hin und zur├╝ck gebraucht, um sie beim Urlaubsfrauchen zu Bunkern – mit zwei Hunden ist das n├Ąmlich noch ein wenig komplizierter.

    Aber, auch der Schmutz und die Tatsache, dass ich nach 3h Gassi nochmal 1h mit Baden, f├Âhnen und b├╝rsten besch├Ąftigt bin, stimmen mich nicht missmutig – im Gegenteil: ich liebe uns genie├če die Zeit.

    Aber ich glaube das liegt vor allem auch an dem Luxus, den ich habe. Wird es in der Uni mal l├Ąnger, ist das halb so wild: mein Stundenplan ist so getimed, dass das Herrchen sp├Ątestens 4h nach meiner Abfahrt Feierabend hat. Wenn wir zwei mal was f├╝r uns unternehmen m├Âchten, springen meine Mutter oder unsere Nachbarn gerne zum ÔÇťBabysittenÔÇŁ ein. Ich wei├č nicht, wie ich mich f├╝hlen w├╝rde, wenn ich das alles alleine wuppen m├╝sste. Und nat├╝rlich ist es leicht, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen und ÔÇťDu, du, du, ÔśŁ­čĆ╝ Das h├Ąttest du aber ja vorher wissen m├╝ssen!ÔÇŁ zu sagen, aber man kennt das volle Ausma├č erst, wenn es so weit ist. Von daher bekommst du von mir eine gro├če Anerkennung daf├╝r, dass du deinen Alltag nach Toffee ausrichtest, auch wenn deine Bed├╝rfnisse ein wenig zur├╝ck stecken m├╝ssen. Aber ist das nicht das Los, einer jeden guten Mama? ­čśë

    Ganz liebe Gr├╝├če,

    Doxa mit Hayley und Darida

    11. M├Ąrz 2018 at 23:20
  • Reply Johanna

    Liebe Doxa,

    danke f├╝r deine lieben Worte! Gut, f├╝r die Urlaubsbetreuung fahre ich gerne mal ein St├╝ck, das ist gar kein Problem! Nur f├╝r spontanes weggehen, da ist es mir dann doch einen Tick zu weit ­čśÇ
    Ja, da hast du wirklich gl├╝ck mit deinem Freund, den „Luxus“ habe ich nicht, (noch) wohnt das Teilzeitherrchen leider nicht mit uns zusammen, dann w├Ąre ich auch viel viel viel viel viel entspannter!
    Und das stimmt, eigentlich wusste ich all das auch schon, aber es war mir egal. Und wirklich, wenn ich mir mein Fellb├╝ndel gerade eben ansehe ist es mir das noch immer, denn all das ist es mir Wert, solange er Gl├╝cklich ist, denn genau das will ja jede Mami ÔÖą

    Euch auch ganz liebe Gr├╝├čen,

    Toffee & Frauchen ÔÖą

    11. M├Ąrz 2018 at 23:30
  • Reply Steffi

    Liebe Johanna,

    ich kann gut verstehen, was du sagen willst und es gibt Tage, da ist es wirklich anstrengend, dem lieben Vierbeiner gerecht zu werden. Aber ich finde das alles halb so wild. Boerne f├Ąhrt zum Beispiel immer mit uns zusammen in den Urlaub. Es ist toll, mit ihm wandern zu gehen oder sich mit ihm an den Strand zu legen. Nat├╝rlich k├Ânnen wir mit ihm nicht fliegen oder St├Ądtereisen unternehmen, aber f├╝r die Zeit kann er dann mal bei der Familie Urlaub machen. Wir hatten auch noch nie gro├čartig Probleme, ein Hotel zu finden, in dem der Hund mitdarf. Aber ich gebe auch zu, dass man das nat├╝rlich aufw├Ąndiger organisieren muss, als eine Reise ohne Hund.
    Ansonsten empfinde ich den Alltag mit Hund als wenig stressig. Boerne ist super pflegeleicht. Er kann alleine bleiben und somit ist shoppen ├╝berhaupt kein Problem. Mit in die Stadt nehmen w├╝rde ich ihn n├Ąmlich nicht. Das ist nichts f├╝r ihn und er w├╝rde durchdrehen. ­čśë
    Gassigehen in der Nacht f├Ąllt zum Gl├╝ck f├╝r uns auch aus, aber ich kann mir vorstellen, dass das sehr nervig sein kann. Und ├╝ber das Auto wollen wir gar nicht erst sprechen. ­čśë Und auch nicht ├╝ber die tausenden Hundehaare an der Kleidung! ­čśë

    Liebe Gr├╝├če
    Steffi

    12. M├Ąrz 2018 at 7:19
  • Reply Johanna

    Liebe Steffi,

    Hah, mit den Hundehaaren habe ich gar keine Probleme, Toffee haart nicht! ­čśÇ
    Bis auf den T├╝rkeiurlaub und vorletzte Woche Paris war Toffee bisher auch immer dabei. Nach Paris konnten wir ihn leider nicht mitnehmen,egal wie sehr wir es versucht haben, denn von Anfang an wollte ich mir meinen Kindheitstraum erf├╝llen und ins Disneyland. Und bevor du jetzt sagt: „Gar kein Problem, da gibt es doch eine Hundepension!“, ja, ich wei├č, nur wurde die, nat├╝rlich, genau in dem Zeitraum renoviert. -.-
    Da hast du wirklich Gl├╝ck mit dienem Boerne, Toffee tut sich mit dem Alleine bleiben leider noch ein bisschen schwer, ich bin aber sicher, dass er das auch noch super lernen wird!

    Euch beiden auch ganz liebe Gr├╝├če,

    Johanna & Toffee ÔÖą

    12. M├Ąrz 2018 at 8:26
  • Reply Isabella

    Es stimmt sicher, dass man mit Hund nicht mehr so einfach ganz spontan manche Dinge machen kann … und andere Dinge erfordern einfach Training und Zeit. Nat├╝rlich ist es auch bei uns jetzt mit Shadow wieder anders als noch letztes Jahr – Damon und Cara konnten gut alleine bleiben und da war weder einkaufen noch ein Besuch bei Freunden ein Problem. Bei Shadow m├╝ssen wir das alles wieder neu aufbauen und lernen – und nicht ungeduldig werden. Und ich gebe zu, ich k├Ânne gut auf n├Ąchtliche Runden verzichten … besonders in den letzten Wochen bei Eisregen und Wind – aber auch das wird immer weniger werden und bis auf gesundheitsbedingte Ausnahmen echt selten.
    Wir haben unsere Hunde auch immer mit in den Urlaub genommen und genie├čen diese Zeit sehr – das bringt es nat├╝rlich auch mit sich, dass man nicht jedes Ziel ansteuern kann und eher den hundefreundlichen Urlaub macht als das Spa├čprogramm f├╝r Menschen.

    Heute erkenne ich in keinem der Punkte eine echte Einschr├Ąnkung – aber ich kann mich erinnern, dass es vor 25 Jahren auch bei uns etwas anders war. Die Zeit wird viel ├Ąndern und dann sind auch f├╝r Dich wieder mehr Freiheiten m├Âglich.

    Liebe Gr├╝├če,
    Isabella mit Cara und Shadow

    PS: Es gibt ├╝brigens auch hier durchaus Momente, da w├╝rde ich die Hunde gerne mal auf den Mond schie├čen … aber immer mit R├╝ckflugticket ­čśë

    12. M├Ąrz 2018 at 10:02
  • Reply nanamica

    Ohne R├╝ckflugticket d├╝rfte Toffee garnicht weg! ÔÖą
    Ich bin mir auch sicher, dass sich das meiste einpendeln wird! Trotzdem finde ich es wichtig so einen Beitrag zu posten, damit die Schattenseiten ausgesprochen werden – denn obwohl ja viele wissen, dass das Leben mit Hund anspruchsvoll ist, wird das leider trotz allem, wie ich finde, oft untersch├Ątzt, deshalb war es mir wichtig mit dem Beitrag ein bisschen aufzukl├Ąren, gerade die Personen, die sich einen Hund zulegen m├Âchten.
    Ich bin wirklich begeistert, wie lange du schon Hunde hast! Unglaublich! Ich hoffe, dass das bei mir genauso sein wird!

    Liebe Gr├╝├če auch von uns,

    Toffee & Frauchen ÔÖą

    12. M├Ąrz 2018 at 13:01
    • Reply Isabella

      Das wird schon … ich habe gerade einen Beitrag in Bearbeitung da geht es darum, was sich so alles ver├Ąndert hat in der „Hunde-Welt“ seit bei uns der Erste eingezogen ist – daher habe ich gerade mal ganz genau geschaut und gesehen, Dingo ist damals im September 1991 eingezogen ­čÖé Mit ihm haten wir viel Gl├╝ck … daher haben dann auch weiterhin immer Hunde unser Leben geteilt!
      Bis Du in mein Alter kommst wird es bei Dir vielleicht auch so sein ­čÖé

      14. M├Ąrz 2018 at 10:39
  • Reply Ingeborg Wagner

    Liebe Johanna,

    man merkt deine Unerfahrenheit im t├Ąglichen Umgang bzw. Zusammenleben mit einem Hund und das schreibe ich jetzt mal deinem jugendlichen Alter zu. F├╝r einen erfahrenen Hundebesitzer ist deine Story durchaus verst├Ąndlich und nachvollziehbar, aber f├╝r jemanden der ├╝berlegt sich einen Hund anzuschaffen ist es ein ganz klares „la├čt das blo├č sein“!! Da hilft auch dein: *Achtung: Dieser Beitrag ist absolut ├╝berspitzt formuliert! Bitte nicht alles gar so ernst nehmen! ­čśë* nicht, weil das ganz einfach ├╝berlesen wird. Bitte verstehe das nicht als Kritik, aber ich bin 65 Jahre alt und kenne zuviele Menschen die keinen Hund haben und wei├č wie diese reagieren w├╝rden.

    Ich selbst habe einen zauberhaften Wollekn├Ąuel, einen Australian Shepherd, die jetzt 3 Jahre alt ist und finde mich in keinem deiner „Klagen“ wieder. Sie ist nebenbei bemerkt auch nicht mein erster Hund im Leben, soda├č das Argument, im Alter wird man entspannter in solchen Dingen, nicht greift. Sie ist mein vierter Hund, und meinen ersten (einen Yorkshire Terrier) habe ich bereits mit Mitte 20 in mein Leben „gelassen“. Danach habe ich mir einen Sch├Ąferhund/Collie-Mix aus dem Tierheim geholt und danach einen reinrassigen Langhaar-Sch├Ąferhund. Zu letzterem hatte ich gleichzeitig eine s├╝├če kleine Samtpfote, eine Norwegische Waldkatze. Wie du siehst, keine ‚pflegeleichten‘ Tiere, aber ich habe die Hunde/Katzen-haare immer als den „Glitzer“ in meinem Leben gesehen.

    Trotzdem bin ich durch die Weltgeschichte gereist, es gab ja zwischendurch auch Zeiten in der ich kein Tier hatte und diese habe ich „genutzt“, aber alles in allem konnte ich meine Arbeit, meine Tiere und meinen Freundskreis immer gut unter einen Hut kriegen. Meinen jeweiligen Hund habe ich auch ├╝berall mit hingenommen, au├čer nat├╝rlich zu Arztterminen, Beh├Ârdeng├Ąngen oder zum Einkaufen. Und bevor jetzt jemand aufschreit, nein ich habe sie nicht zu irgendwelchen Veranstaltungen mitgenommen wo tausende Menschen umher liefen, ich finde das Tierqu├Ąlerei!! Und ja, ich hatte den „Luxus“ eine Freundin zu haben wo ich sie mal f├╝r 2-3 Stunden „parken“ konnte wenn ich mal das Bed├╝rfniss zum Shoppen o.├Ą. hatte, was aber allerh├Âchstens 1-2 mal im Monat vorkam.
    Ich hatte mir das Leben MIT den Tieren ausgesucht und so war es f├╝r mich nie eine Belastung oder ein Verzicht auf irgendetwas. Einen gem├╝tlichen Abend zuhause auf dem Sofa, der Hund zu meinen F├╝├čen oder auf dem Sofa neben mir (ja, auch das durften bzw. darf sie) mit einem guten Buch vor der Nase, hat mir pers├Ânlich mehr gegeben als auf irgend einer Party belanglosen Smalltalk machen zu m├╝ssen. Und Einladungen bzw. Besuche, die „unumg├Ąnglich“ waren/sind, nahm/nehme ich sowieso nur an wenn ich den Hund mitbringen darf. Das wu├čte bzw. wei├č mein ganzer Freundeskreis und akzeptier(t)en es, im ├╝brigen hatte/habe ich das Gl├╝ck dass alle meine Hunde immer lieb(t)en.

    Dein „Problem“ mit dem Hundefutter verstehe ich allerdings nun gar nicht, was bitte ist daran ‚ekelhaft‘?? Du sollst es ja nicht essen!! Zum Trockenfutter: Es gibt soviele verschiedene Marken, man glaubt es kaum. Ungesund?? Was ist denn heutzutage gesund, das was wir t├Ąglich zu uns nehmen?? Man sollte sich nur ein bi├čchen damit besch├Ąftigen was „drin“ ist und man wird f├╝ndig. Es ist mir v├Âllig unverst├Ąndlich wie man sich einen Hund anschaffen kann, den man angeblich liebt, selber sich das auftischt was einem schmeckt, oft v├Âllig egal was es kostet, aber der Hund kriegt dann das billigste Discounter Futter. Sorry, aber das ist meine ganz pers├Ânliche Meinung. Ein gutes Trockenfutter mit hohem Fleischanteil und getreidefrei mag vielleicht ein paar Euro mehr kosten, aber ist dir dein Hund das nicht wert? Nassfutter ist Augenwischerei bzw. eine reine Rechenaufgabe, weil man ja von der Menge her mehr braucht als vom Trockenfutter und hinzu kommt, dass eine Dose Nassfutter zu 70% aus Wasser besteht. Glaubst du nicht? Mach den Versuch, nimm eine Dose und kipp sie in einen kleinen Topf und lasse es vor sich hink├Âcheln und sobald das Wasser verdampft ist, seh dir an was ├╝briggeblieben ist. Zum Thema Barfen kann ich nur sagen, es k├Ânnen nicht soooo viele Tier├Ąrzte falsch liegen, wenn sie v├Âllig gegen das Barfen sind. Ich will dir nicht besserwisserisch zu einem der 3 M├Âglichkeiten raten (du siehst, ich verrate nichtmal welches ich verwende(t) (habe). Ich wollte nur die Fakten aufz├Ąhlen. Ach ja, ich habe noch vergessen zu erw├Ąhnen, dass Hundefutter besser kontrolliert und untersucht wird als das was wir jeden Tag zu uns nehmen! Vieles was in unseren Lebensmitteln verwendet wird, darf im Hundefutter gar nicht drin sein – und dabei spreche ich nicht von den f├╝r Hunde unvertr├Ąglichen Dingen. Ich w├Ąre gar nicht so intensiv auf das Thema Futter eingegangen, wenn du nicht f├╝r das Futter allgemein das Wort ‚ekelhaft‘ benutzt h├Ąttest. Wenn du deinen Hund wirklich von Herzen liebst, ist NICHTS ekelhaft.
    (Sorry f├╝r den Vergleich, aber Windeln bei einem Neugeborenen zu wechseln, w├╝rde ich eher als ekelhaft bezeichnen).

    Du sagst dein Auto sei die reinste ‚Matschpf├╝tze’…… ­čĄö­čĄö­čĄö wo um Himmels Willen wohnst du?? Es regnet doch nicht ununterbrochen, selbst in Schleswig-Holstein (wo ich lebe) kann das nicht wirklich sein! Ich habe einen DB B-Klasse mit einem aufblasbaren Kissen f├╝r den Fu├čraum, soda├č die ganze R├╝ckbank eine komplette Fl├Ąche ergibt und habe da eine ganz einfache bunte Decke liegen, ein paar kleine Kissen und Stofftiere. Und wenn es tats├Ąchlich regnet und ich mit meinem Hund unterwegs bin, trockne ich ihre Pfoten (wenn sie matschig sein sollten!) kurz ab bevor sie einsteigt und gut ist es. Und wenn die Decke allzu „mitgenommen“ aussieht, tausche ich sie aus. Da bleiben alle Hundehaare drin h├Ąngen und das sind beim Aussie eine ganze Menge. Aussaugen mu├č ich deswegen ganz selten. Manchmal liegt der Teufel im Detail. ­čśë

    Ich will zum Schlu├č nur noch das Thema Gassigehen ansprechen. Okay, ich gebe zu, manchmal springe ich vor Begeisterung auch nicht in die Luft, z.B. bei Glatteis oder wenn es wie aus Eimern regnet. Aber dann kneife ich mich selbst und denke mir „die arme Fellnase hat sicher auch keine Lust drauf (hat sie tats├Ąchlich nicht­čśë) aber auch nicht so bequem einfach in’s Nebenzimmer zu gehen“. Und da die Alternative, ‚die Wohnung sauber zu machen‘, mir bedeutend weniger gef├Ąllt, f├Ąllt mir die „Entscheidung“ auch nicht soooo schwer. Das war jetzt richtig ├╝berspitzt, nach so vielen Jahren mit Hund ├╝berlegt man gar nicht, es geh├Ârt einfach dazu. Wieso du allerdings so oft nachts um 2:00 noch raus mu├čt erschlie├čt sich mir nicht; die Male die ich nachts, au├čerhalb der „normalen“ Zeiten, mit allen Hunden zusammen gerechnet raus mu├čte, kann ich an einer Hand abz├Ąhlen.
    Wenn ich sehe wie sehr meine H├╝ndin sich freut und durch die Gegend tobt und ihren Spa├č hat, vergeht mir so manche Unlust schnell wieder. Im ├╝brigen, wenn wir mal ehrlich sind, schaden uns selbst diese Spazierg├Ąnge auch nicht wirklich, im Gegenteil.
    Wie hei├čt es hier in SH so sch├Ân: „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur verkehrte Kleidung“.

    Liebe Johanna, ich m├Âchte nochmal betonen dass ich dich nicht kritisieren will, und dass ich das geschriebene total verstehe (vor allem wie du es gemeint hast), ich spreche nur die Menschen an, die sich nicht schl├╝ssig sind was sie tun sollen. Und ehrlich gesagt, wenn jemand nicht wei├č was er will und der Wunsch einen Hund in der Familie aufzunehmen – ALS FAMILIENMITGLIED – nicht von Herzen kommt, der sollte es bleiben lassen.

    Man braucht eine gewisse Portion Gelassenheit (wenn jemand zu Besuch kommt und dem gefallen die Hundehaare auf dem Sofa nicht, sein Pech, der Hund lebt dort, er nicht, dann kann er wieder gehen), ein bi├čchen Disziplin (Gassigehen bei Wind und Wetter) und etwas Organisationstalent (wohin mit dem Hund, spontan oder im Notfall).

    Daf├╝r bekommt er im Gegenzug soviel Liebe, bedingungslose Liebe, und alles was dazu geh├Ârt, die ihm kein Mensch geben kann bzw. wird.

    Heinz R├╝hmann hat einmal gesagt: „Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!“.
    Ich unterschreibe das tausendfach.

    Danke f├╝r deinen tollen Blog, du hast einen neuen „Fan“. W├╝nsche dir alles Liebe und pass gut auf deine Fellnase auf. ­čÉĽ­čĺľ

    10. September 2018 at 9:03
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