Folge uns auf:
Kooperation, Tipp's

SOS Hund: Die Wahl des richtigen Tierarztes [Enthält Werbung]

Hallo meine Lieben ♥

lang ist’s her, dass ihr das letzte Mal von uns gehört habt! Über den Sommer haben auch wir uns eine kleine Auszeit genommen. Doch nichtsdestotrotz gibt es heute wieder einen neuen Blogbeitrag von uns! Eigentlich ist es gar kein Beitrag, es ist der Beginn einer Reihe von Beiträgen. Sie alle stehen unter dem Motto: SOS Hund!. AGILA und wir wollen euch durch den September begleiten und euch über wichtige gesundheitliche Themen rund um den Hund aufklären. Heute starten wir das ganze mit einem spannenden Thema, nämlich der Wahl des richtigen Tierarztes! Was es da alles zu beachten gibt, könnt ihr nun im Folgenden lesen, viel Spaß!

Für mich persönlich war die Wahl unserer Tierärztin tatsächlich die schwerste Entscheidung überhaupt, denn es gibt so unglaublich viele! Tatsächlich haben wir vor einem Jahr unsere Tierärztin auch gewechselt. Zum einen, da Toffee und ich ja umgezogen sind (Mehr dazu findest du hier und hier) und auch, da ich schon seit Längerem nicht mehr wirklich zufrieden mit ihr war. Ich hatte einfach kein gutes Bauchgefühl, oft habe ich mich auch nicht ernstgenommen gefühlt. Ja und auch für Toffee war jeder Besuch dort Stress pur, irgendwann war es soweit, dass wir vor unserem Termin vor der Praxis gewartet haben, da er sonst in Panik ausgebrochen ist.

Und nicht nur das, ein Tierarztbesuch kann auch wirklich teuer werden! Es gibt zwar eine Verordnung darüber, wie viel ein Arzt je Behandlung verlangen darf, jedoch bleibt es der Praxis überlassen, ob sie den einfachen, zweifachen oder auch dreifachen Satz nimmt. AGILA hat da eine ganz anschauliche Grafik zu den Tierarztkosten:

Klar, gegen die hohen Kosten schützt eine Versicherung (Mehr darüber findest du hier), trotzdem müssen diese hohen Preise nicht sein. Also, welche Punkte gibt es zu beachten?

Seriöser Auftritt

Ja, tatsächlich ist mir das wichtig. Unsere Tierärztin hat die Praxis in ihrem Haus, weshalb sie 24 Stunden am Tag erreichbar ist. Trotzdem, auch wenn ich nachts vor ihrer Türe stehe (Alles schon vorgekommen, alles passiert), steht sie da nicht verschlafen im Pyjama, sondern schön seriös, wie es sich für eine Ärztin gehört. Die Praxisräume sind auch echte Praxisräume, sie werden nur für den Zweck genutzt und sind schön steril. Mein Tipp: Stell dir einfach die Frage, ob du dich hier behandeln lassen würdest. Ja? Na dann passt doch alles! Nein? Dann nichts wie weg!

Wartezimmer – Ja oder Nein?

Tatsächlich ist das für mich ein wichtiges Kriterium. Toffee hat leider zu viele negative Erfahrungen im Wartezimmer gemacht, deshalb finde ich es sehr praktisch, dass es bei unserer Ärztin keine gibt. Dort hat jeder einen Termin und kommt auch pünktlich zu diesem, so entstehen keine Wartezeiten und der Hund ist nicht gestresst.

Arzt oder Verkaufsveranstaltung?

Wenn mein Hund krank ist, dann braucht er – in den meisten Fällen Medikamente, das ist was ganz normales. Trotzdem sollte man darauf achten, dass einem in der Praxis nicht alles Mögliche, vielleicht sogar unnötige, angedreht wird. Keine Sorge, mit der Zeit lernt man, was wirklich notwendig ist und was nicht. Auch ist es wichtig, dass einem nicht bei allem Antibiotika angedreht wird. Wir Menschen sollten auch nicht bei jeder Erkältung Antibiotika zu uns nehmen und so ist es auch bei Hunden. Oft sind auch Hausmittel sehr nützlich – eine Auswahl erhaltet ihr in den nächsten Wochen!

Der Kunde ist König

Das ist ein Aspekt, der mir wirklich wichtig ist. Von unserer ersten Tierärztin wurde ich absolut nicht ernst genommen und genau das war auch einer der Hauptgründe, warum ich gewechselt habe. Ich weiß nicht warum und wie, ich spüre allerdings sehr oft, wenn es Toffee nicht gut geht. Bisher lag ich auch mit keiner einzigen Vermutung falsch, weshalb es mich sehr ärgerte, wenn unsere Tierärztin meine Sorgen nicht ernst nahm und mich wieder wegschickte, statt nochmal genau hinzusehen. Also, wenn du eine Vermutung hast, dann bleib dran und schau, dass du auch ernst genommen wirst.

Bauchgefühl, Bauchgefühl, Bauchgefühl!

DU kennst deinen Hund am besten! Du kannst am besten beurteilen, ob der ausgewählte Tierarzt zu dir passt. Wenn du schon mit einem gemischten Gefühl hingehst und sich das nicht ändert, nimm die Beine in die Hand und renn! Denn deine Anspannung überträgt sich auf deinen Hund und dieser ist garantiert schon aufgeregt genug. Du solltest mit einem positiven Gefühl an die Sache ran gehen, dann ist auch dein Hund entspannt(er) und so wird ein Tierarztbesuch für euch beide nichts Schlimmes, sondern etwas ganz normales.

 

So, das waren sie, die, für uns, wichtigsten Aspekte, die es bei der Wahl de Tierarztes zu beachten gibt. Habt ihr noch mehr Aspekte?

Freut euch auch schon auf den Beitrag nächste Woche, in diesem bleiben wir beim Thema Tierarzt und schauen uns bei den Impfungen um! Bleibt also gespannt.

 

Habt noch einen tollen Abend,

 

Du magst den Beitrag? Dann teile ihn doch!
Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Das könnte dir auch noch gefallen...

1 Kommentar

  • Reply The Pell-Mell Pack

    Liebe Johanna,
    ein schöner Beitrag, den meisten Punkten kann ich mich nur anschließen.
    Einzig der Punkt „trotzdem müssen diese hohen Preise nicht sein“ stört mich ein wenig. Ich habe fast ein Jahr in einer kleinen Praxis ausgeholfen, die überwiegend nur den einfachen Satz abrechnet, um auch ärmeren Menschen eine Chance zu geben. Und keiner deiner anderen Punkte war dort möglich. Alte Ausrüstung in ebenfalls alten Räumen eines Industriegebäudes. Volles Wartezimmer ohne Termine, denn jemand für Praxisorganisation und Terminvergabe war nicht machbar, geschweige denn das Risiko eines Leerlaufs, wenn ein Termin ausfällt oder früher fertig wäre. Und trotzdem war die Praxis mit Mühe und Not gerade mal eben kostendeckend. Ohne Zweitjob beim Veterinäramt wäre es für meine Freundin nicht gegangen, es blieb nämlich nicht genug für sie übrig.
    2 und eigentlich sogar 3facher Satz muss daher mindestens sein, weil die Gebürenordnung selbst mit der Erhöhung letztes Jahr vollkommen an der Realität vorbei ist.
    Und im Gegensatz zu deiner zauberhaften Tierärztin kann ich jeden TA verstehen, der seine Praxis weiter weg hat. Denn 24/7 Erreichbarkeit hält man nicht lange durch.
    Auch Tierärzte brauchen Feierabend und Wochenenden. 😉
    Herzliche Grüße
    Stephie

    7. September 2018 at 9:52
  • Hinterlasse ein Kommentar!