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SOS Hund: Wann ist eine Wurmkur wirklich notwendig [Werbung]

Hallo ihr Lieben!

Nach den ersten zwei Beträgen der SOS Hund! Reihe von AGILA und uns, kommt heute der dritte Beitrag daher! Dieses Mal geht es um ein Thema, mit welchem wirklich jeder Hundebesitzer ständig konfrontiert wird: Die Wurmkur.

Wir bewegen und mit unseren Hunden oft und gerne in der Natur, nur gibt es dort auch kleines und hinterlistiges Getier, das nur darauf wartet, uns das Leben schwer zu machen. Gut, natürlich ist das nicht so, aber es fühlt sich jedenfalls so an. Neben Zecken können auch Würmer wirklich gefährlich für unsere Vierbeiner werden, daher raten Ärzte oft dazu, alle 3 Monate zu entwurmen. Doch ist das wirklich sinnvoll? Das könnt ihr nun im Folgenden nachlesen, viel Spaß! ♥

Welches Risiko geht von den Würmern aus?

Würmer sind Parasiten, die Nutzen aus ihrem Wirt ziehen, diesem dabei allerdings schaden. Nein, Hunde sterben (im Regelfall) nicht durch einen Befall von beispielsweise Bandwürmern, Spulwürmern, Hakenwürmern oder Peitschenwürmern, jedoch treten oft Mangelerscheinungen auf, außerdem magert der Hund schnell ab und wirkt sehr schlapp, so kann ein Wurmbefall übrigens auch erkannt werden.

Gefährlich kann es auch für den Menschen werden, denn die Würmer, die den Hund befallen, können sich auch leicht auf den Menschen übertragen, daher sollten vor allem Familien mit Kleinkindern aufpassen.

Wie werden sie übertragen?

Das Aufschnappen von Würmern ist wirklich leicht, denn nur durch Schnüffeln an beispielsweise Kot, welcher voll mit Würmern ist, können diese direkt übertragen werden. Auch durch Nahrung, welche durch Würmer verseucht ist und gegessen wird, kann er sich mit Würmern infizieren. Klar, das klingt ekelig, und ihr denkt euch jetzt bestimmt „Bah, also so was würde ich meinem Hund niemals verfüttern!“, aber das tut ihr, ohne die Würmer zu bemerken, und genau das ist das Schwierigste, denn man bemerkt die Würmer erst, wenn es zu spät ist.

Was bringt eine Wurmkur?

Eine Wurmkur ist meist eine Tablette, die dem Hund verabreicht wird und die Würmer abtötet, sodass die toten Würmer vom Hund ausgeschieden werden können. Das Problem hierbei ist, dass bei der Wurmkur der Magen-Darm Trakt des Hundes wirklich angegriffen wird und komplett auf den Kopf gestellt wird, was dem Immunsystem des Hundes wiederum Probleme bringt. Sie ist also nützlich bei einem Wurmbefall, wenn keiner vorliegt jedoch absolut nutzlos und sogar schädlich für den Hund.

Welche Alternativen gibt es?

Ja, zum Glück gibt es eine gesündere Alternative zu dem Ritual der Entwurmung, nämlich den Sammelkot. Dabei wird einfach drei Tage in Folge ein bisschen Kot eingesammelt und in ein Labor gesendet, wo die Probe auf Würmer überprüft wird. Dies kann man ganz einfach beim Tierarzt veranlassen oder auch selber an ein Labor senden. Wenn dann der Befund aussagt, dass der Kot mit Würmern befallen ist, kann und muss man natürlich eine Wurmkur verabreichen, so umgeht man aber diesen drei Monats Zyklus, welcher wirklich keinen Nutzen für den Hund hat.

 

Ihr seht, eine Wurmkur ist nicht immer das, was den notwendigen Erfolg bringt, denn sie wirkt wirklich nur in diesem Moment und ist keine präventive Maßnahme. Wenn ihr noch ein bisschen mehr darüber erfahren wollt, klickt mal hier, AGILA hat nämlich auch einen tollen Beitrag dazu veröffentlicht!

Ich hoffe AGILA und wir konnten euch ein bisschen weiterhelfen und freuen uns schon auf nächsten Sonntag, da geht es nämlich um ein kleines Einmaleins der Hundeverletzungen! Bis dahin, habt noch eine wundervolle Woche! ♥

Wir wünschen euch eine tolle Zeit,

 

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