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Tipp's

Toffee allein Zuhaus

Halli Hallo meine Lieben!
Unglaublich wie schnell nun diese Woche vergangen ist!
Super an den Semesterferien ist, dass Toffee kaum alleine bleiben muss, ich muss ja nicht in die Uni!
Trotzdem ist und war das Thema alleine Zuhause bleiben ein sehr wichtiges für uns, denn so ohne weiteres lief das leider nicht ab.
Als wir noch daheim bei meinen Eltern gewohnt haben musste der Frechdachs nämlich nicht alleine bleiben, es war immer jemand daheim. Deshalb wurde das Thema oft verdrängt und in den Hintergrund geschoben, bis ich eben ausgezogen bin. Tja, da hätte er am besten direkt perfekt alleine bleiben können sollen (Ich muss schon sagen, wirklich eine interessante Formulierung). Nur leider klappt ja bekanntlich nie alles so wie es soll und deshalb geben wir euch heute Tipp’s wie das alleine Bleiben besser klappen kann als bei uns! 

Der Umzug war ja sowieso Turbulent (Das könnt ihr hier und hier nochmal nachlesen) und bei all dem Stress habe ich ja fast vergessen, dass Toffee kurz danach ja auch noch alleine bleiben soll. Im Schnitt ca 2h am Stück, das jeden Montag auch 2x. Meinen Stundenplan hab ich extra so gelegt, dass ich ganz ganz viel Zeit für den Frechdachs habe. Und da er ja zum Glück schon 45 min bis eine Stunde alleine bleiben konnte sollte er das doch auch locker schaffen! Und Anfangs ging auch wirklich alles gut. Bis, ja bis sich plötzlich mein Stundenplan änderte. Und dann hatte ich auf einmal 6 Stunden Uni ohne Pause, wenn man da noch Fahrtzeit mit einrechnet sollte der Bär also knapp 7 Stunden alleine bleiben. Wirklich ideal.

Also musste schnell eine Hundesitterin her (Wie wir die gefunden haben erklären wir euch noch) und auch so klappte das Alleinebleiben nicht so wie es sollte. Mir gefiel es auch nicht den Frechdachs unbeobachtet zu lassen. Also zog eine Kamera bei uns ein, durch die ich den Frechdachs immer sehen kann.

Big Brother is watching you! … oder so ähnlich 😀

Wir leben ja nur in einer Ein-Zimmer-Wohnung. Daher dachte ich mir, dass das alles schon gut gehen müsste, so viel Platz hat er ja nicht zur Verfügung. Bis, ja bis zu einem Schicksalhaften Tag.

Ich wusste, dass ich eine Vorlesung habe, die aber nicht so lang ging und ich deshalb wirklich nur eine Stunde weg sein würde, also habe ich mich nicht gestresst. Davor hab ich schon bemerkt, dass der Frechdachs etwas unruhig wurde, habe dies aber nicht weiter beachtet und hab mich auf den Weg in die Uni gemacht. Tja, daheim erwartete mich dann aber eine tolle Überraschung!
Toffee hat insgesamt 5 mal in die Wohnung gemacht, 3 Pfützen befanden sich sogar auf meinem Bett. Auf der guten, neuen Matratze.
Naja, selbst Schuld dachte ich mir, putzte also alles auf und damit hat sich die Sache erledigt. Nicht aber für Toffee.
Jedes mal wenn ich ihn nun alleine ließ fand ich eine Pfütze mitten auf meinem Bett, manchmal auch mehrere. Und jetzt stellt euch mal vor ihr hattet einen echt anstrengenden Vormittag, kommt heim, das ganze Bett ist voll, putzt alles, müsst Nachmittags wieder weg, kommt heim und es ist wieder alles voll. Was für ein Spaß!

Direkt wurde mir klar, dass ich was tun musste, also wollte ich seinen Raum begrenzen, so dass er nicht aufs Bett kommt. Also ab zu Obi und eine Holzplatte besorgt, so dass er nicht durch den Durchgang kommen kann.

Ihr seht, ich war wirklich sehr erfolgreich! Es hat absolut nichts gebracht. So, nächster Versuch, die Platte wurde anders befestigt:

 

Hahahaha! Guter Versuch! So ein Frechdachs ist ja nicht doof! Und da mein Raumtrenner ein IKEA Würfelregal ist hat Toffee einfach die Bücher rausgegraben und ist so durchgekommen.

Ihr könnt euch nicht vorstellen wie verzweifelt ich war. Egal was ich versucht habe, es wurde nicht besser und jeden Tag wurde meine Matratze vollgepinkelt. Richtig ekelhaft.
Und dann, irgendwann hab ich auf mich selbst gehört!
Also habe ich die Holzplatten direkt an mein Bett geklemmt. Toffee hat so die ganze Wohnung für sich, kann aber absolut nicht aufs Bett hoch.
Tja, und so ist die Situation jetzt:
Tada! Der kleine Schläft! Die ganze Zeit schön brav am schlafen! Kein Chaos mehr (Bis auf die Socke mit der er gespielt hat wie ihr im Bild erkennen könnt), ansonsten ist absolute Ruhe! Endlich kann ich entspannt heim kommen und auch mein Bär ist deutlich ruhiger!
Und dann kam schon das nächste Hindernis.
Da ja in diesem Haushalt irgendjemand das Geld für die ganzen Leckerlies verdienen muss, gehe ich natürlich auch arbeiten. Und da muss ich auch manchmal die Frühschicht übernehmen. Toll für mich und den Frechdachs, da wir so den ganzen Tag noch für uns haben, allerdings blöd, da der Frechdachs bisher nur Tagsüber alleine war und er es nicht kennt wie es ist früh am Morgen im dunkeln alleine zu sein. Und was nun? Licht anlassen? So hat der Frechdachs Licht, allerdings leidet die Stromrechnung und so richtig schlafen wie er es eigentlich um die Zeit sollte kann er auch nicht.
Licht aus? Absolut nicht möglich, denn wie auch ich ist der Frechdachs auch kein Fan von Dunkelheit.
Unsere Alternative: Ein Nachtlicht!

 

Toffee’s persönliches Nachtlicht, damit es nicht zu dunkel oder zu hell für ihn ist

Es spendet gerade soviel Licht, dass der Frechdachs nicht ganz im Dunkeln sitzt, beleuchtet aber nicht die ganze Wohnung und schaltet sich durch einen Sensor sogar von selbst ab, wenn die Sonne aufgegangen ist!

Wir können uns also kaum mehr beklagen! Für alles haben wir eine Lösung gefunden und so kann der Frechdachs mittlerweile bis zu 6,5 Stunden alleine bleiben! Sein Maximum sind natürlich 6 Stunden, allerdings kann er auch etwas länger falls mal etwas passieren würde!
So, und hier nochmal eine Zusammenfassung unserer Tipp’s:
 
1. Raum begrenzen ist gut und schön, achtet aber bitte auf die Bedürfnisse eures Hundes! Toffee liegt nämlich sehr gerne auf dem Sofa und schläft während ich weg bin.
2. Ein kleines Licht ist sehr hilfreich im Dunkeln! Der Hund soll ja entspannt weiterschlafen, das ist aber kaum möglich, wenn die ganze Wohnung durch die Deckenlampe erhellt wird. Da hilft so ein kleines Lichtchen, denn es ist nicht sonderlich hell für den Hund als Orientierungspunkt absolut ausreichend!
3. Lernt das Alleinebleiben in kleinen Schritten. So wird euer Hund nicht überfordert (Und ihr auch nicht) und ihr könnt im Notfall, wenn etwas nicht so klappt wie es sollte immer einen Schritt zurück gehen.
4. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – jedenfalls ist das bei uns so! Ich fühle mich viel sicherer, wenn ich den kleinen beobachten kann. Da müsst ihr euch aber keine Kamera kaufen, wenn ihr beispielsweise auf eurem Laptop und eurem Handy Skype installiert und den Laptop aufgeklappt daheim lasst könnt ihr euren Liebling auch sehen. Wenn es euch auch reicht zu hören ob alles ok ist, könnt ihr natürlich auch auf eurem Festnetz anrufen und schauen ob alles gut ist (Bitte nur wenn ihr eine Telefonierflat habt! Und dafür müsst ihr natürlich bei euch anrufen bevor ihr das Haus verlasst, der Hund kann das Telefonat ja nicht annehmen!)
5. Nach dem Betreten der Wohnung nicht übermäßig Beachten/Loben. Bei uns ist es so, dass Toffee immer ein Leckerlie bekommt wenn ich heim komme, danach widme ich mich etwas anderem, entweder ich koche oder ähnliches, beachte Toffee aber bestimmt eine halbe Stunde nicht, bis er sich richtig beruhigt hat.
Und zuguter Letzt:
Passt auf euer Bett auf! 😀
Liebe Grüße,

 

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6 Kommentare

  • Reply Isabella Staudt-Millmann

    Das hört sich ja wirklich nach einem Marathon an – und ich freue mich, dass Du eine gute Lösung für euch gefunden hast. Wir haben im Haus auch für die ersten Schritte zum Alleine-Bleiben immer die Räume eingeschränkt – aber wir haben seit vielen Jahren den Vorteil, dass keiner unserer Hund das Alleine-Bleiben wirklich alleine trainieren muss.
    Auch Klein-Shadow hat jetzt Cara zur Orientierung, da ist es schon viel einfacher. Was wir immer machen ist den Fernseher laufen lassen – das lenkt auch von den Außengeräuschen ab und ist im Dunkeln auch eine Lichtquelle 😉

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

    19. Februar 2018 at 11:36
  • Reply Johanna

    Wir freuen uns wirklich auch! Oh da habt ihr echt Glück! Das ist für mich aber auch ein Punkt, warum der Zweithund leider noch nicht einziehen könne. Bis der nämlich kommt muss Toffee "Ausgelernt" sein, da ich wirklich keine Lust habe, dass sich der Kleine den Blödsinn vom Großen abschaut! Ich denke aber auch, dass sich Toffee mit einem Zweithund viel leichter tun würde beim Alleinebleiben.
    Ach stimmt, das hatte ich ja ganz vergessen oben zu erwähnen! Bei uns läuft auch entweder Radio oder Fernsehr, damit es nicht gar so still ist.

    Euch auch ganz liebe Grüße! ♥

    19. Februar 2018 at 11:45
  • Reply Isabella Staudt-Millmann

    Ich kann Dich gut verstehen – so ein zweiter Hund ist auch immer viel Arbeit. Da sollte der erste Hund schon ziemlich erzogen sein. Bei uns ist der erste Zweithund ja schon vor über 20 Jahren eingezogen. Seit damals leben bei uns einfach immer zwei Hunde – wir sind da auch sehr gelassen mit Erziehung und Ähnlichem. Was uns wichtig ist sind meistens ganz andere Dinge als bei anderen Hundehaltern. Aber ich denke, da hat jeder seine anderen Schwerpunkte.
    Blödsinn schaut sich jeder vom anderen ab – da ist weder Erziehungsstand noch Alter ausschlaggebend 🙂 Unsere (damals schon fast 10 jährige und toll erzogene) Neufundländer-Mix-Dame hat einmal der Kreativität des neuen Welpen nachgegeben – und gemeinsam haben sie einige Tüten Futter geleert. Er war zu klein um es zu erreichen und sie hätte die Tüten nie öffnen können … daher also ein Co-Produktion 😉

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

    20. Februar 2018 at 10:21
  • Reply Johanna

    Oh ja, da habt ihr definitiv ein paar Jährchen mehr Erfahrung als ich! 😀
    Ja, das stimmt, bis auf ein paar Grundregeln die glaube ich fast jeder Hundehalter hat, sind die eigentlichen Schwerpunkte immer recht verschieden – so wie jeder Hund anders ist, ist es auch jeder Halter!
    Hahaha das klingt ja super! 😀 Da könnte ich gar nicht lange böse sein, ich würde eher bewundern wie toll die Beiden doch zusammengearbeitet haben!

    Euch auch ganz liebe Grüße! ♥

    20. Februar 2018 at 11:18
  • Reply Cavaliermädchen

    Oh weh, da hast du aber ordentlich was zutun gehabt! Ich wüsste auch nicht, wie ich so einen kleinen Raum begrenzen könnte – also Hut ab, für deine Kreativität. Da wäre ich echt nicht drauf gekommen! 😅

    Übrigens: als angehende Deutschlehrerin schaue ich mal großzügig über den komischen Satz am Anfang hinweg 👩🏻‍🏫

    Liebe Grüße,
    Doxa mit Hayley und Darida

    20. Februar 2018 at 17:09
  • Reply Johanna

    Oh ja das hatte ich wirklich!
    Dankeschön! Wenns um Kreativität geht bin ich ganz weit vorne mit dabei 😀

    Danke Kollegin 😀

    Euch auch ganz liebe Grüße! ♥

    20. Februar 2018 at 17:16
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